{"id":151,"date":"2009-09-01T19:13:55","date_gmt":"2009-09-01T17:13:55","guid":{"rendered":"http:\/\/tn.genano.de\/wordpress\/?p=151"},"modified":"2009-09-02T10:48:16","modified_gmt":"2009-09-02T08:48:16","slug":"netcat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tn.genano.de\/wordpress\/2009\/09\/01\/netcat\/","title":{"rendered":"Netcat"},"content":{"rendered":"<p>Netcat ist ein sehr n\u00fctzliches Tool f\u00fcr viele Gelegenheiten. Ich pers\u00f6nlich benutze es meistens nur um den Durchsatz eines Netzwerkes zu testen wenn ich mir nicht sicher bin ob Performanceprobleme auf das Netwzerk, oder die Software zur\u00fcckzuf\u00fchren sind.<\/p>\n<p>Dazu muss man auf dem Zielrechner netcat (oft auch nc) starten:<\/p>\n<pre><span style=\"color: #666699;\"><em><strong>netcat -l &lt;Port&gt; &gt; &lt;Dateiname&gt;<\/strong><\/em><\/span><\/pre>\n<p>Und nat\u00fcrlich auf der sendenden Maschiene ein entsprechendes Netcat starten damit auf dem Zielhost empfangen werden kann:<\/p>\n<pre><span style=\"color: #666699;\"><em><strong>netcat &lt;Zieladresse&gt; &lt;Port&gt; &lt; &lt;Dateiname&gt;<\/strong><\/em><\/span><\/pre>\n<div>\n<p>Wenn man die Zeit des des Befehl auf der sendenden Maschine misst, kann man daraus den Durchsatz errechnen, dieser kommt meist nahe der praktischen Leistungsgrenzen der Netzwerkverbindung, da dort weder Kompression noch aufw\u00e4ndige Protokolle overhead erzeugen.<\/p><\/div>\n<h2><a id=\"backup_mit_netcat\" name=\"backup_mit_netcat\">Backup mit Netcat<\/a><\/h2>\n<div>\n<p>Weiterhin kann man ganz nette Backups mit Netcat machen. Z.b. ganze Partitionen, oder ganze Platten. Partitionen kann man hinterher sch\u00f6n mounten, deswegen finde ich das praktischer. Will man eine Partition mit netcat \u00fcber das Netzwerk wegsichern, macht man folgendes:<\/p>\n<p>Auf dem Quellrechner:<\/p>\n<pre><span style=\"color: #666699;\"><em><strong>dd if=\/dev\/&lt;partition&gt; | netcat\/nc &lt;Zieladresse&gt; &lt;Port&gt; <\/strong><\/em><\/span><\/pre>\n<p>Auf dem Zielrechner:<\/p>\n<pre><span style=\"color: #666699;\"><em><strong>netcat\/nc -l &lt;Port&gt; &gt; &lt;Dateiname&gt;<\/strong><\/em><\/span><\/pre>\n<div>\n<p>Und schon hat man ein file in dem die Partion enthalten ist. Diese kann man nun ein bischen aufpeppen.<\/p><\/div>\n<h3><a id=\"backup_mit_tricks\" name=\"backup_mit_tricks\">Backup mit Tricks<\/a><\/h3>\n<div>\n<p>Will man das ganze noch ein bischen verfeineren, schribt man bevor man ein solches Backup macht erstmal den restlichen space mit \u201e0\u201c voll. Das geht ganz einfach mit:<\/p>\n<pre><span style=\"color: #666699;\"><em>cd &lt;Verzeichnis auf der Partition&gt;\r\ndd if=\/dev\/zero of=lala.txt<\/em><\/span><\/pre>\n<p>Das hat den Sinn, das der freie Platz mit nullen \u00fcberschrieben wird und sich so besser komprimieren l\u00e4\u00dft.<\/p>\n<div>\n<p>Aufpassen muss man bei der root Partition, da muss man ein wenig Platz freilassen. Das kann man mit  der Angabe <em>bs=1m<\/em> und <em>count=&lt;mb frei &#8211; 50&gt;<\/em>. So vermeidet man das das System unansprechbar wird.<\/div>\n<p>Anschlie\u00dfend komprimieren wir die Ausgabe des dd durch folgende Angabe:<\/p>\n<p>Quellrechner:<\/p>\n<pre><span style=\"color: #666699;\"><em><strong>dd if=\/dev\/&lt;Partition&gt; | gzip -9 -c | netcat &lt;Zieladresse&gt; &lt;Port&gt;<\/strong><\/em><\/span><\/pre>\n<p>Damit wird das ganze dann \u201eon the fly\u201c komprimiert. Das kostet zwar CPU Zeit, spart aber viel Platz. Auf dem Zielsystem braucht man eigentlich nicht viel \u00e4ndern, ich w\u00fcrde als Endung einfach <em>.gz<\/em> anf\u00fcgen, damit man wei\u00df das das Image komprimiert ist.<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Netcat ist ein sehr n\u00fctzliches Tool f\u00fcr viele Gelegenheiten. Ich pers\u00f6nlich benutze es meistens nur um den Durchsatz eines Netzwerkes zu testen wenn ich mir nicht sicher bin ob Performanceprobleme auf das Netwzerk, oder die Software zur\u00fcckzuf\u00fchren sind. 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