{"id":148,"date":"2009-09-01T19:08:03","date_gmt":"2009-09-01T17:08:03","guid":{"rendered":"http:\/\/tn.genano.de\/wordpress\/?p=148"},"modified":"2009-09-02T10:49:38","modified_gmt":"2009-09-02T08:49:38","slug":"software-raid-unter-linux","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tn.genano.de\/wordpress\/2009\/09\/01\/software-raid-unter-linux\/","title":{"rendered":"Software Raid unter Linux"},"content":{"rendered":"<p>Bei den meisten Distributionen kann direkt bei der Installation eine Software Raid angelegt werden. Sehr praktisch ist dies wenn man nicht das Geld oder die M\u00f6glichkeiten hat ein Hardware-Raid zu implementieren.<\/p>\n<p>\u00dcber ein <em>cat \/proc\/mdstat<\/em> kann man sich den aktuellen Status eines Array anschauen. Das ganze sieht dann folgenderma\u00dfen aus:<\/p>\n<pre><span style=\"color: #666699;\"><em><strong>Personalities : [raid1]\r\nmd1 : active raid1 sdb1[1] sda1[0]\r\n      104320 blocks [2\/2] [UU]\r\n\r\nmd3 : active raid1 sdb2[1] sda2[0]\r\n      8385856 blocks [2\/2] [UU]\r\n\r\nmd2 : active raid1 sdb3[1] sda3[0]\r\n      4192896 blocks [2\/2] [UU]\r\n\r\nmd0 : active raid1 sdb4[1] sda4[0]\r\n      148151360 blocks [2\/2] [UU]<\/strong><\/em><\/span>\r\n\r\n<span style=\"color: #666699;\"><em><strong>unused devices: &lt;none&gt;<\/strong><\/em><\/span><\/pre>\n<p>Das hier gezeigte Raid Array befindet sich in einem optimalen Zustand, alle Bestandteile des Array sind up and running.  Im Fehlerfall sieht das ganze dann so aus: (Anderer Rechner!)<\/p>\n<pre><span style=\"color: #666699;\"><em><strong>cat \/proc\/mdstat\r\nPersonalities : [linear] [raid0] [raid1] [raid5] [multipath] [raid6] [raid10]\r\nmd1 : active raid1 hda14[0] sda11[2](F)\r\n      2803200 blocks [2\/1] [U_]<\/strong><\/em><\/span><\/pre>\n<p>In diesem Fall ist die Platte\/Partition sda11 gestorben\/aus dem tritt geraten. Diese sollte nun entfernt und wieder hinzugef\u00fcgt oder durch ein anderes Device ersetzt werden. Im ersten Fall muss man mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit das System booten, ansonsten ist das Devie busy und l\u00e4\u00dft sich nicht aus dem Verbund l\u00f6sen. Im zweiten Fall kann man einfach ein Ersatzdevice angeben und einbinden.<\/p>\n<p>Im Fall zwei entfernt man das Device mit folgendem Befehl aus dem Verbund:<\/p>\n<pre><span style=\"color: #666699;\"><em><strong>mdadm -r \/dev\/md1 \/dev\/sda11<\/strong><\/em><\/span><\/pre>\n<p>ein.<\/p>\n<p>Im Fall eins sollte das Device nach dem booten automatisch entfernt worden sein und man kann es mit folgenden befehl erneut hinzunehmen:<\/p>\n<pre><span style=\"color: #666699;\"><em><strong>mdadm -a \/dev\/md1 \/dev\/sda11<\/strong><\/em><\/span><\/pre>\n<p>in beiden F\u00e4llen sollte nach dieser Aktion ein Rebuild beginnen, welcher folgenderma\u00dfen aussieht:<\/p>\n<pre>P<span style=\"color: #666699;\"><em><strong>ersonalities : [linear] [raid0] [raid1] [raid5] [multipath] [raid6] [raid10]\r\nmd1 : active raid1 sda11[2] hda14[0]\r\n      2803200 blocks [2\/1] [U_]\r\n      [&gt;....................]  recovery =  4.7% (132096\/2803200) finish=1.0min #speed=44032K\/sec<\/strong><\/em><\/span><\/pre>\n<p>Ist der Rebuild abgeschlossen kann das Array wieder benuzt werden.<\/p>\n<p><strong>Hinweis: Das erneute hinzuf\u00fcgen einer Platte sollte nur dann passieren, wenn man sich sicher ist, das diese nicht wirklich defekt ist. Bei der hohen Belastung des Rebuilds ist es nicht unm\u00f6glich, das die zweite Platte ebenfalls ausf\u00e4llt. Generell ersetzt gerade ein Softwareraid keine Datensicherung und es ist auch kein 100%tiger Schutz gegen Hardwareausf\u00e4lle! Ein g\u00fcnstiges Hardwareraid aber auch nicht.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei den meisten Distributionen kann direkt bei der Installation eine Software Raid angelegt werden. 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