{"id":1042,"date":"2013-01-06T15:03:00","date_gmt":"2013-01-06T13:03:00","guid":{"rendered":"http:\/\/tn.genano.de\/wordpress\/?page_id=1042"},"modified":"2016-03-03T16:07:28","modified_gmt":"2016-03-03T14:07:28","slug":"meiers-weltreisen-vietnam-rundreise-classic","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/tn.genano.de\/wordpress\/meiers-weltreisen-vietnam-rundreise-classic\/","title":{"rendered":"Meiers Weltreisen Vietnam Rundreise Classic"},"content":{"rendered":"<h1>Vietnam Rundreise \u201eMeiers Weltreisen Vietnam Classic\u201c und Badeurlaub<\/h1>\n<p>Nach einigen hin und her haben wir uns entschlossen eine Reise in die \u201eSozialistische Republik Vietnam\u201c zu unternehmen. Auf anraten unseres Reiseb\u00fcros haben wir uns f\u00fcr die \u201eMeiers Weltreisen Vietnam Classic\u201c entschieden. Im Anschluss daran gibt es dann noch einen Badeaufenthalt im Blue Ocean Resort.<\/p>\n<h2>Hier ein kleines Tagebuch inkl. ein paar Bildern.<\/h2>\n<h3>Anreise:<\/h3>\n<p>Am 03.12.2012 machen wir uns bei leichten Schneefall auf in Richtung Bus, der uns zur U-Bahn bringt. Mit der geht es dann ab zum Hauptbahnhof und dort mit dem ICE weiter zum Flughafen Frankfurt. Erstaunlicherweise klappt das alles wie geschmiert, der ICE ist zwar recht voll, wir ergattern aber noch ein paar Sitzpl\u00e4tze und kommen p\u00fcnktlich (also viel zu fr\u00fch) in Frankfurt an. Auch am Flughafen selbst l\u00e4uft alles wie gewohnt. Die Dame am Checkin erz\u00e4hlt uns noch das der Flug zu 100% gebucht sei, die Maschine also absolut voll. Also auf zu unserem ersten Vietnam Airlines Flug. Die Maschine ist eine Boeing 777-200ER, also nicht schlecht, allerdings hat wohl auch Vietnam Airlines verstanden das sich mit \u201ePackdichte\u201c Geld verdienen l\u00e4sst, wir finden den Sitzabstand durchaus sehr eng. Die Innenausstattung wird leicht abgenutzt und die Sauberkeit ist auch nicht die Beste. Entgegen der Beschreibungen aus dem Netz funktioniert aber das Entertainment-System. Filme gibt es auf Englisch und (vermutlich) Vietnamesisch, dazu noch ein paar kleine Spiele und zwei Kameras am Flugzeug. Da meine Frau extra das Asiatisch-Vegetarische Essen bestellt hat, wird Sie immer als erste versorgt. Das Essen an sich war in Ordnung. Nach knapp elf Stunden landen wir in Hanoi mit ca. 30 Minuten Versp\u00e4tung.<\/p>\n<h3>Tag 1:<\/h3>\n<p>In Hanoi am Ankunftsterminal erwartet uns wenig Charme, das Flughafengeb\u00e4ude sieht schon recht gebraucht und wenig modern aus. Auf unser Gep\u00e4ck m\u00fcssen wir eine gef\u00fchlte Stunde warten, wobei zwischendurch sogar jemand mit einem beherzten Sprung die Technik reparieren muss. Nachdem wir im Kopf schon mal den Ablauf der Gep\u00e4ckermittlung durchgespielt haben, kommt unser Gep\u00e4ck dann doch noch.<br \/>\nZwischen dem Gep\u00e4ckband und der Einreisekontrolle gibt es noch eine Durchleuchtung des Handgep\u00e4cks, \u00e4hnlich der Sicherheitskontrolle an anderen Flugh\u00e4fen, wir werden aber einfach durchgewunken. Die Passkontrolle selbst l\u00e4uft eigentlich so \u00e4hnlich ab wie an allen anderen Flugh\u00e4fen, au\u00dfer das dort an der Wartelinie zwei sehr konservative Beamte stehen, die einem sehr eindeutig sagen das eine Wartelinie eine Wartelinie ist wenn man es zu eilig hat. Der Kontrolleur selbst zeigt auch keinerlei Mimik. Wir scheinen dazu auch noch einen mit PC erwischt zu haben, zu mindestens dauert es unserer Schlange relativ lange und er tippt eifrig, es gibt aber keine Probleme.<br \/>\nIm Flughafen selbst haben wir noch ein bisschen was vor, ich m\u00f6chte mir eine SIM Karte kaufen und Geldwechseln m\u00f6chten wir auch. Bei der ersten Wechselstube werden wir kommentarlos zur n\u00e4chsten verwiesen. Dort m\u00f6chte ich 200 Eur wechseln. Der Herr hinter dem Schalter wickelt den ganzen Vorgang ohne ein einziges Wort ab und schmei\u00dft mir einen Daumendicken Packen 50.000 Dong Scheine (und ein bisschen kleines) und eine Quittung auf den Tresen. Nach dem Studium ist klar, es m\u00fcssen etwas mehr als 5.000.000 Dong sein. Ich versuche erst das P\u00e4ckchen so zu z\u00e4hlen, komme dann aber irgendwann auf die Idee das es 100 Scheine sein m\u00fcssen, was das Z\u00e4hlen erheblich vereinfacht ;-). So, Aufgabe zwei ist die SIM Karte. Praktischerweise befindet sich direkt im Flughafen ein riesiger Vinaphone Schalter mit entsprechender Werbung und gut englisch sprechendem Personal. Diese macht mir einige Vorschl\u00e4ge und ich entscheide mich f\u00fcr eine Karte mit unlimitiertem Datenplan sowie etlichen Nationalen (brauch ich nicht) und internationalen Freiminuten (ich wei\u00df nicht mehr wie viele, allerdings hat es f\u00fcr den ganzen Urlaub gerreicht). Das Paket kostet schlappe 550.000 Dong, also f\u00fcr unsere Verh\u00e4ltnisse sehr g\u00fcnstig, wobei man es in der Stadt noch billiger bekommen k\u00f6nnen soll. Die gute Frau hat mir dann alles eingerichtet und die SIM Karte eingesetzt und eine Reihe Prepaid-Rubbelkarten eingel\u00f6st, Full-Service also. Das ist mir den evtl. gezahlten Aufpreis wert.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der ganzen Registrierungsaktion (bei der Nat\u00fcrlich mein Pass kopiert wurde) hat uns ein P\u00e4rchen angesprochen, welches ein (wie wir auch) nach Hanoi ins Hotel musste. Normalerweise ist der Transfer inkl. wir haben unsere Fl\u00fcge aber extra gebucht und mussten uns damit alleine Organisieren. Wir haben dann die Handy-Dame gefragt wie wir an ein verl\u00e4ssliches Taxi kommen, woraufhin Sie uns dann zur Touristeninfo verwiesen hat. Zwischendurch sind wir auch immer wieder uns sehr penetrant von Taxidr\u00fcckern angesprochen worden, die uns aber nicht so ganz geheuer waren. Die gute Frau an der Info hatte dann gleich selbst Fahrer zu vermitteln, machte aber einen recht netten Eindruck. Wir gaben Ihr also den Zuschlag. Auch die zwei Verschiedenen Endhalte an den Hotels waren kein Problem und so wurden wir vier von in einem Modernen SUV (Mitsubishi glaube ich) nach Hanoi gebracht. Das ganze hat f\u00fcr alle zusammen knapp 35 Eur gekostet, damit vielleicht ein bisschen zu viel, aber das Fahrzeug sowie der Fahrer waren gut und zu mindestens wir wurden bis vor die Hotelt\u00fcr gefahren. Dabei haben wir schon einmal einen Vorgeschmack auf den Vietnamesischen Verkehr bekommen und gleich gelernt das Hupen wichtig ist.<\/p>\n<p>Im Hotel selbst konnten wir zwar schon einchecken (der Pass wurde mal wieder kopiert) das eigentliche Zimmer war allerdings noch nicht frei. Wir konnten aber unser Gep\u00e4ck verstauen und haben uns erst mal vor das Hotel verzogen um bei einer Zigarette zu beraten was wir jetzt die ca. 3 Stunden machen bis das Zimmer verf\u00fcgbar ist. In der Zeit ist dann ein Berliner P\u00e4rchen angekommen, welches das selbe Problem hatte und auch noch zu unserer Reisegruppe geh\u00f6rte. Die haben wir dann spontan angesprochen und vereinbart das wir einen Kaffee am Hoan-Kiem-See Trinken. Da das Hotel nicht sonderlich weit entfernt von See gelegen ist und die Damen an der Rezeption den Weg gedeutet haben, sind wir kurz nach den ersten \u201eRun oder Die\u201c Stra\u00dfen\u00fcberquerungen an einem Cafe am See. Wir sind alle gut nass da es durchgehend leicht Regnet, was aber bei den angenehmen 20\u00b0C kein wirkliches Problem ist.<\/p>\n<p>Das Berliner P\u00e4rchen erz\u00e4hlt uns das Sie mit dem Bus vom Flughafen in die Innenstadt gefahren sind, was ein Erlebnis f\u00fcr sich gewesen sein muss. Mit den zwei sind wir dann zu einem wirklich chaotischen Markt gegangen, der brutal eng und voll war. Alleine der Weg zum Markt war schon ein Highlight, da alle B\u00fcrgersteige als Erweiterung der jeweiligen L\u00e4den genutzt wird, sowie die geliebten Mopeds ja auch einen Platz brauchen kann man nur auf der Stra\u00dfe laufen. Die ist aber wiederum stark befahren, so da man immer das Gef\u00fchl hat gleich \u00fcberfahren zu werden. Diese Kombination macht den Stadtrundgang f\u00fcr den verw\u00f6hnten Deutschen dann doch ein wenig anstrengend, zumal es keine Enge gibt in der nicht ein Vietnamese noch platz h\u00e4tte oder jemand mit Gep\u00e4ck noch durch m\u00fcsste. Nach 25 Stunden anreise kann einen das auf jeden Fall schlauchen, zumal alles laut und bunt ist und \u00fcberall etwas passiert was man sich anschauen m\u00f6chte, man aber gleichzeitig das Gef\u00fchl hat \u00fcberfahren zu werden. Reiz\u00fcberflutung pur ;-). Auf dem R\u00fcckweg haben wir dann noch f\u00fcr 30.000 Dong eine Packung Zigaretten gekauft.<\/p>\n<p>Im Hotel erwartete uns schon unser nette Reiseleiter \u201eSum\u201c (geschrieben wird es anders), der uns noch schnell beim endg\u00fcltigen einchecken geholfen hat. Wir sind dann erst mal ins Zimmer und haben ca- 3 Stunden geschlafen, nachdem unser Gep\u00e4ck angeliefert wurde. Das ist im \u00fcbrigen ganz normal in Vietnam, man tr\u00e4gt sein Gep\u00e4ck eigentlich nie selbst.<\/p>\n<p>Am Abend gab es dann mit der Reisegruppe die Besprechung f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag und ein gemeinsames Abendessen. Der Reiseleiter teilt uns mit das es am n\u00e4chsten Morgen um 08:00 Uhr mit dem Bus zur Ha Long Bucht geht und wir ab 06:00 Uhr Fr\u00fchst\u00fccken k\u00f6nnen. Das Essen selbst ist ehr westlich mit Fr\u00fchlingsrollen als Vorspeise, Steak und Pommes als Hauptgang und Fr\u00fcchten als Nachtisch. Zur Ha Long Bucht selber m\u00fcssen wir nur Handgep\u00e4ck mitnehmen, das restliche Gep\u00e4ck kann im Hotel verwahrt werden.<\/p>\n<h4>Die Bilder von Tag 1:<\/h4>\n<p>[lg_folder folder=&#8220;Vietnam-Tag-1&#8243; count=&#8220;3&#8243;]<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Damit Ihr euch auch den Verkehr besser vorstellen k\u00f6nnt, hier zwei kurze Videos:<br \/>\nhttpvh:\/\/www.youtube.com\/watch?v=X7pbQqka6qw<br \/>\nhttpvh:\/\/www.youtube.com\/watch?v=4XvlF4AESlc<\/p>\n<h3>Tag 2:<\/h3>\n<p>Mit dem Bus geht es am 04.12.2012 in einer Fahrt von vier Stunden zur Ha Long Bucht. Der Bus selbst ist sehr gepflegt und super in Schuss. Innen ist er mit sehr Bunten bestickten Gardinen und Kopfpolstern ausgestattet. Auf dem Weg haben wir unsere erste Pause an \u201egepr\u00fcften Toiletten\u201c eingelegt. In diesem Fall ein Souvenirladen in dem man Schmuck, S\u00fc\u00dfigkeiten, Klamotten, Figuren und Zigaretten verkauft hat. Der Laden war schlappe 2000m\u00b2 gro\u00df und Top angelegt, die Touristen werden am Eingang abgesetzt, durchlaufen den Laden und werden am Hintereingang wieder abgeholt. Cleveres Konzept also ;-). Insgesamt waren die aber alle unaufdringlich, so das man seine ruhe und ordentliche Toiletten hatte, nicht unangenehm also. Wir haben dann auch Zigaretten f\u00fcr 40.000 Dong die Packung gekauft.<\/p>\n<p>Die Busfahrt selbst ist ganz nett zum schauen. Die H\u00f6chstgeschwindigkeit auf den (mautpflichtigen) Autobahnen betr\u00e4gt 80 km\/h und jeder und alles darf \u00fcberall und immer \u00fcberholt werden, wovon auch reichlich Gebrauch gemacht wird. Toll sind auch die \u201edynamischen\u201c Spuren die im Zweifel schon mal von zwei auf dreispurig anwachsen k\u00f6nnen wenn es der Verkehr ben\u00f6tigt ;-).<\/p>\n<p>Unser Reiseleiter hat w\u00e4hrend der Fahrt einiges \u00fcber das Land und die Leute erz\u00e4hlt, was die Fahrt zu den eh schon reichlich vorhanden visuellen Eindr\u00fccken zus\u00e4tzlich aufpeppt. In Vietnam gibt es keine Schulpflicht, trotzdem gehen die meisten Kinder zur Schule (wir haben im Urlaub auch eine Menge Schulen gesehen). Das Schulsystem besteht aus Grund- Mittel- und Hochschule, wobei die Grundschule vollst\u00e4ndig Kostenlos ist. Zudem hat er ein wenig \u00fcber sich erz\u00e4hlt. Er hat Deutsch in Hanoi studiert (bei Dozenten die in der DDR) gelebt haben. Auf der Fahrt haben wir eine Menge Reisfelder mit Grabmalen drauf gesehen, wozu es sp\u00e4ter noch ein paar Informationen geben wird.<\/p>\n<p>In der Ha Long Bucht angekommen, warten an einer Betonb\u00f6schung mit Treppen schon eine ganze Armada an Tenderbooten die Touristen auf die Dschunke bringen, mit welchen Sie dann letztendlich die Ha Long Bucht befahren. Auch wir setzen also mit einem Tenderboot auf die Junke 89 von Halong Sails \u00fcber, gut eingepackt in recht neue Schwimmwesten. Unsere Dschunke ist ein Holzboot, was auf den ersten Blick einen leicht ranzigen Eindruck macht. Zum Gro\u00dfteil liegt das an der Wei\u00dfen Lackierung, die nicht mehr \u00fcberall ganz so frisch aussieht. Innen gibt es einen gro\u00dfen Speisesaal, und die Kabinen, die eigentlich gar nicht mehr so ranzig aussehen. Oben gibt es Sonnendeck und vorne und hinten Sitzgelegenheiten. Nach dem einchecken und Inbesitznahme der Kabine (mit eigenem Bad und Fenster, sowie Klimaanlage) geht es dann raus auf See. W\u00e4hrend der Fahrt zum ersten Ziel, einer Tropsteinh\u00f6hle, wurden wir mit einem 8 G\u00e4nge Seafood Men\u00fc verw\u00f6hnt und der Traum eines jeden Vegetariers beginnt so langsam f\u00fcr meine Frau. Sie bekommt nat\u00fcrlich auch 8 G\u00e4nge, alles Vegetarisch und unglaubliche Mengen an Essen. Unser Tisch war da recht angetan, da wir immer viel zu probieren hatten. F\u00fcr die nicht Vegetarier gab es Garnelen, Krebse, Tintenfisch und Fisch, wobei sich schon so langsam zeigte, das viele Seafoodesser, nicht unbedingt alles Seafood m\u00f6gen ;-). Ich fand auf jeden Fall alles sehr lecker.<\/p>\n<p>Nach einer kurzen \u00fcberfahrt mit den Tenderboot kommt man \u00fcber Steile Treppen, auf einer der 2000 Inseln, in eine recht gro\u00dfe Tropfsteinh\u00f6hle. Leider ist das (wie zu erwarten war) ein typischer Touristenpunkt der entsprechend voll und teilweise auch schon durch Touristen versaut war. Vietnamesen lieben im \u00fcbrigen Beton, alles was man aus Beton nur bauen kann, wird auch daraus gebaut.<\/p>\n<p>Nachdem alle durch die H\u00f6hle durchgeschleust wurden, ging es zur\u00fcck auf die Dschunke und ab zum n\u00e4chsten Ziel, einer anderen Insel mit Strand und einem Aussichtspunkt, welcher \u00fcber 400 Stufen zu erreichen ist. Aufgrund des diesigen Wetters, den 400 Stufen und unserem F\u00fcllgrad durch das reichhaltige Essen sparen wir uns den Aufstieg und gammeln etwas am Strand herum. Wir beobachten die vielen Russen und Amerikaner, von denen einige in der Tr\u00fcben br\u00fche der Ha Longbucht unbedingt Schwimmen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck auf dem Boot genie\u00dfen wir ein bisschen die Aussicht und warten auf das Abendessen. Wieder erwarten gab es nochmal 8 G\u00e4nge, diesmal mit Variationen des Mittagsessen, wie frischen Krebsen und gew\u00fcrzten Garnelen. Auch die vegetarische Essensschlacht blieb wieder nicht aus. Dementsprechend w\u00e4ren wir fast alle geplatzt und sind wohl ges\u00e4ttigt ins Bett. Die Nacht war ein wenig kurz, da man aufgrund der einfachen Bauweise des Schiffs bei lauten Ger\u00e4uschen gerne mal Wach wird um zu gucken ob der Fu\u00dfboden schon feucht ist, ist aber wohl mehr eine Kopfsache, uns ging es auf jeden Fall so ;-).<\/p>\n<h4>Die Bilder von Tag 2:<\/h4>\n<p>[lg_folder folder=&#8220;Vietnam-Tag-2&#8243; count=&#8220;3&#8243;]<\/p>\n<h3>Tag 3:<\/h3>\n<p>Am Morgen des 05.12.2012 ist es recht frisch, es regnet leicht und es geht ein starker Wind. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck mit Toast, Marmelade, K\u00e4se und Speck, frischen Orangen und Melonensaft geht es weiter zur Besichtigung einer Grotte. Dazu werden wir mit dem Tenderboot zu einer Umladestation gefahren, auf der wir ein kleineres wackeliges Ruderboot besteigen, was uns durch die Grotte in den Innenbereich einer Insel f\u00e4hrt. Auf dieser Insel leben Affen, welche durch gezielte F\u00fctterung, den Touristen zum Photographieren pr\u00e4sentiert werden. Bei dem Trip sind wir nicht ungl\u00fccklich das wir die Schwimmwesten von Tenderboot anbehalten d\u00fcrfen ;-).<\/p>\n<p>Auf dem Boot habe ich den Reiseleiter mal dazu befragt ob es die Schwimmwesten schon lange gibt, da die \u00fcberall so neu aussehen. Er hat dann gemeint, das es die erst ca. 2-3 Monate gibt, nachdem bei einem Unfall, Tenderboot gegen Dschunke, f\u00fcnf Touristen ertrunken sind. Nach seinen Angaben wird das auch streng kontrolliert. Auch wir haben die Erfahrung gemacht, das unsere Besatzung immer sehr darauf geachtet hat, das wir eine Schwimmweste tragen.<\/p>\n<p>Im Anschluss an den Affenfelsen ging es mit dem gleichen Bus, auf der gleichen Strecke zur\u00fcck nach Hanoi. Der Zwischenstopp ist diesmal an einer Tonwerkstatt, mit weniger guten Toiletten und f\u00fcr uns recht langweilig. Sch\u00f6ne Tonsachen, was aber auch nichts hilft wenn man nicht drauf steht ;-).<\/p>\n<p>In Hanoi checken wir wieder in unser Hotel ein, diesmal bekommen wir ein anderes Zimmer, 203, was deutlich gr\u00f6\u00dfer als das andere ist und eine Badewanne hat. Vom Reiseleiter bekommen wir noch die Information, das es morgen um 07:15 Uhr zum Flughafen geht, damit wir nicht hetzen m\u00fcssen und in Ruhe Fr\u00fchst\u00fccken k\u00f6nnen planen wir schon mal 05:30 Uhr ein zum aufstehen.<\/p>\n<p>An diesem Abend waren wir dann am See noch etwas Trinken und haben uns die Stadt noch ein wenig angeschaut. Dabei haben wir auch die Rushhour in Hanoi erlebt, was selbst einem ge\u00fcbten Raucher durch den Smok ein wenig den Atem nehmen kann. Stra\u00dfen\u00fcberquerungen sind in der Rushhour auch nicht mehr sonderlich einfach, was sich aber durch anh\u00e4ngen an einheimische (in unserm Fall Schulkinder) kompensieren l\u00e4sst. Auf dem Weg zum See haben wir zwei M\u00e4dels aus unserer Reisegruppe in einem Cafe gesehen, in das wir erst nicht wollten uns aber auf dem R\u00fcckweg doch dazu entschlossen haben, da man dort, ein wenig abgeschirmt vom L\u00e4rm und der Hektik, innen Sitzen konnte. Das Caf\u00e9 Ciao ist recht modern und k\u00f6nnte \u00fcberall auf der Welt sein, wir haben uns da ein paar Cola und zwei Grilled Cheese Sandwiches geg\u00f6nnt, bevor wir wieder ins Hotel sind und uns f\u00fcr den fr\u00fchen Abflug zurechtgemacht haben. In dieser Nacht haben wir dann erlebt, was wir vorher nur Ansatzweise von Mitreisenden geh\u00f6rt hatten. Neben dem Hotel ist eine Disco, welche man in dem Zimmer das wir diesmal hatten auch deutlich h\u00f6ren konnte. Das hat unser Nacht dann deutlich verk\u00fcrzt, da wir doch recht lange zum einschlafen brauchten. Wenn man also die Wahl hat, sollte man ein Zimmer in Richtung Stra\u00dfe nehmen, was m\u00f6glichst weit weg von Nebengeb\u00e4ude ist, da Hupt es dann nur, was man gut verdr\u00e4ngen kann.<\/p>\n<h4>Die Bilder von Tag 3:<\/h4>\n<p>[lg_folder folder=&#8220;Vietnam-Tag-3&#8243; count=&#8220;3&#8243;]<\/p>\n<h3>Tag 4:<\/h3>\n<p>Am 06.12.2012 um 05:30 Uhr war aufstehen angesagt um nach einem kurzen Fr\u00fchst\u00fcck zum Flughafen Hanoi zu fahren. Die Sicherheitskontrolle f\u00fcr die Inlandsfl\u00fcge bestand aus drei Reihen, wobei zwei f\u00fcr Economy- und eine f\u00fcr Businessg\u00e4ste bestimmt war. Wir haben uns leider in der falschen Reihe angestellt, den in unserer wurde auch die Sicherheitskontrolle f\u00fcr die Businessg\u00e4ste durchgef\u00fchrt, was unsere Reihe extrem langsam machte. Obwohl schon ein wenig nervosit\u00e4t bei uns und den anderen in der Schlange aufkam, haben wir es doch noch rechtzeitig zum Flug geschafft, das Boarding lief aber schon. Der Flug selbst war recht unspektakul\u00e4r, die Maschine wirkte deutlich neuer als die auf dem interkontinentalen Flug, subjektiv war auch der Sitzabstand gr\u00f6\u00dfer.<\/p>\n<p>In Danang erwartet uns auch schon der n\u00e4chste Reisef\u00fchrer vor dem Flughafen. Ein \u00e4lterer Mann, mit sehr gutem Deutsch, Raucher ;-). Ein P\u00e4rchen aus \u00d6sterreich vermisst einen Koffer, das kann aber durch den Reiseleiter schnell gekl\u00e4rt werden und wir brechen auf zum Hotel. Das Hotel selbst befindet sich etwas au\u00dferhalb von Hoi An, die Zimmer sind ein bisschen muffig, aber sehr gro\u00df und ordentlich ausgestattet. Der Garten hat einen Pool und ist ganz h\u00fcbsch angelegt.<\/p>\n<p>Nach der Mittagspause mit Selbstverpflegung (wir haben mal auf Essen verzichtet) geht es in die Innenstadt von Hoi An, einem UNESCO Weltkulturerbe. Auch Hoi An ist touristisch voll erschlossen und scheint auf den ersten Blick inzwischen nur noch von Touristen zu leben. Im Rahmen unseres Programms besuchen wir eine chinesische Versammlungshalle, ein Keramikmuseum und ein 200 Jahre altes Haus, was inzwischen in der 7ten Generation von der selben Familie bewohnt wird. Alles in allem keine Highlights aber in Ordnung. In dem alten Haus werden Gl\u00fccksbringer verkauft und Tee serviert. Im Anschluss besuchen wir die japanische Br\u00fccke Ch\u00f9a C?u, welche \u00fcber 400 Jahre alt ist und vorher schon angepriesen wurde. Wir finden die nicht sonderlich spannend, erw\u00e4hnenswert sind allerdings die Moped-Sperren, welche als Balken auf dem Boden ausgef\u00fchrt sind. Diese werden uns noch \u00f6fter begegnen, in Vietnam muss man anscheinend alles was nicht mit dem Moped befahren werden soll auch unbefahrbar machen ;-). Der n\u00e4chste und letzte Programmpunkt in Hoi An ist die Besichtigung einer Seidenstickerei. Dort sehen wir als erstes wie fotorealistische Bilder gestickt werden, nat\u00fcrlich kann man die dort erwerben, die haben nur leider auch ihren (angemessenen) Preis, gereizt hat es uns aber schon. Eine Etage weiter oben wurde die Zucht und die Verarbeitung von Seidenraupen gezeigt, also Aufzucht der Larven, Verpuppung, Abkochen der Puppen und Spinnen der Seide. Durchaus interessant den Prozess live zu sehen. Einen Raum weiter gibt es dann die entsprechende Kleidung zu kaufen und zwar mit tollen Dienstleistungen, hat man sich in den Katalogen die dort ausliegen etwas ausgesucht, wird die bestellte Ware bis 21:00 Uhr am selben Abend ins Hotel geliefert, ma\u00df angefertigt nat\u00fcrlich, so was w\u00fcrde man in Deutschland nicht hin bekommen. Insgesamt war es ein netter Ausflug durch Hoi An, man hat viel zu gucken und es wirkt extrem beschaulich. Diese Beschaulichkeit kommt nicht zuletzt daher, das man dort neuerdings das Konzept der \u201eFu\u00dfg\u00e4ngerzone\u201c testet. Unsere Reiseleitung erkl\u00e4rte uns das dort seit kurzer Zeit gewisse Bereiche der Stadt zwischen 09:00 Uhr und 16:00 Uhr vom Verkehr befreit sind. Bei Verlassen von Hoi An haben wir dann kurz vor 16:00 Uhr auch schon eine Horde Mopeds auf Einlass warten sehen.<\/p>\n<p>Am Abend war dann nochmal ein Essen mit der gesamten Reisegruppe. Eigentlich wird man die 200m mit dem Bus gefahren, wir haben aber gemeinschaftlich entschieden diese Strecke lieber zu laufen. Das Restaurant befand sich in einem anderen Hotel mit einem wundersch\u00f6n angelegtem Garten. Vor dem Essen wurde noch demonstriert wie Reispapier hergestellt wird, sehr kurzweilig und interessant. Anschlie\u00dfend gab es dann einmal mehr viele, viele G\u00e4nge mit tollem Essen in einem super Ambiente.<\/p>\n<p>An diesem Abend f\u00e4llt uns auf, das wir nicht wie in dem anderen Hotel die P\u00e4sse wiederbekommen haben, sondern der Reiseleiter diese wohl noch hat, da m\u00fcssen wir mal fragen, wir m\u00f6gen unsere P\u00e4sse doch ganz gerne.<\/p>\n<h4>Die Bilder von Tag 4:<\/h4>\n<p>[lg_folder folder=&#8220;Vietnam-Tag-4&#8243; count=&#8220;3&#8243;]<\/p>\n<h3>Tag 5:<\/h3>\n<p>Am 07.12.2012 stehen wir um 05:30 Uhr auf, so langsam gew\u00f6hnen wir uns dran ;-). Heute ist die fahrt \u00fcber den Wolkenpass nach Hue angesagt, ich freue mich schon und hoffe auf ein bisschen mehr Landschaft, davon haben wir bisher noch nicht wirklich viel gesehen. Unser Busfahrer auf diesem Abschnitt ist etwas rauer als der erste und wir erwarten mit Spannung die angek\u00fcndigten Serpentinen.<\/p>\n<p>Auf dem Weg zum Wolkenpass gibt es die bekannte Pinkelpause, diesmal bei einem Steinmetz, welcher lokalen Marmor zu diversen Figuren bearbeitet, auch hier hat man nat\u00fcrlich die M\u00f6glichkeit ein zu kaufen, aber so ein cooler zwei Tonnen Buddha ist halt doch nichts f\u00fcr das Handgep\u00e4ck. Nun geht es aber direkt zum Wolkenpass, inzwischen existiert ein 6,2km langer Tunnel um den Pass zu vermeiden, daher ist auf dem Pass angenehm wenig Verkehr und auch unser Busfahrer f\u00e4hrt nicht so schlimm wie erwartet. Auf dem Weg nach oben machen wir einen Fotostop, mit blick auf eine wundersch\u00f6ne Bucht mit Strand. Die Bucht selbst war bis vor ein paar Jahren die letzte Leprakolonie Vietnams, inzwischen konnten aber alle geheilt werden und man hat die Bucht gro\u00dffl\u00e4chig abgebrannt. Bei diesem Fotostop gab es dann auch einen Ausfall mit \u00dcbelkeit. Auf der Scheide des Passes gibt es dann nochmal einen gro\u00dfen Parkplatz mit einer alten amerikanischen Bunkeranlage Fotogelegenheiten und sehr, sehr aufdringlichen Verk\u00e4ufern.<\/p>\n<p>Auf dem weiteren Weg nach Hue hatten wir noch ein bisschen Zeit das Bergpanorama zu genie\u00dfen. Die n\u00e4chste Pinkelpause hatte man die M\u00f6glichkeit f\u00fcr kurze Zeit den Strand zu besuchen, hat sich aber kaum gelohnt. Wir haben dann, nachdem ich bei stehendem Bus die M\u00f6glichkeit hatte meinen Rucksack zu durchsuchen, dem \u00dcbelkeitsopfer einen Riegel Superpep ausgegeben (uns wurde gesagt, das es super geholfen hat). In einem Au\u00dfenbezirk von Hue gab es dann Mittagessen, diesmal vom Ambiente her nicht so toll und alles auch hektisch und laut aber trotzdem lecker. Das ganze Restaurant hat an einen gro\u00dfen Speisesaal erinnert, aber super Personal. Beim Personal sind uns da das erste mal die vielen verschiedenen Gesichtsformen so richtig bewusst aufgefallen, die M\u00e4dchen schienen aus ganz verschieden Ecken Vietnams zu kommen (alle subjektiv nat\u00fcrlich). Sehr sch\u00f6n zu beobachten war auch wie albern die M\u00e4dels untereinander waren, st\u00e4ndig wurde gekichert und gegrinst und nat\u00fcrlich bei vielen westlichen Hits mitgesungen. Alles sehr sympathisch. Damit ich es nicht vergesse zu erw\u00e4hnen, schreibe ich das mal hier mit rein, viele Essen sind auf der Tour inkl. Die Getr\u00e4nke m\u00fcssen aber selbst bezahlt werden, allerdings sind die mit ca. einem Euro sehr erschwinglich.<\/p>\n<p>Nachdem wir alle satt sind steht der Besuch einer Kaisergrabst\u00e4tte auf dem Programm. Die Anlage ist riesig und vom unserem Reiseleiter bekommen wir eine Menge Informationen \u00fcber die Geschichte der Grabst\u00e4tte und den (impotenten) Kaiser T? ??c. Die Grabst\u00e4tte wurde im \u00fcbrigen mit der Hilfe Deutschlands saniert.<\/p>\n<p>Wenn man schon die Kaisergrabst\u00e4tte gesehen hat, muss man sich nat\u00fcrlich auch die Zitadelle mitsamt der verbotenen Stadt ansehen. Die Zitadelle selbst ist schon ganz gut wieder aufgebaut, die verbotene Stadt selbst ist erst in Teilen wieder rekonstruiert und nat\u00fcrlich auch riesig. Es wird wohl noch Jahre dauern bis hier alles wieder aufgebaut ist, leider ist dann nat\u00fcrlich nichts mehr original. Auch hier erhalten wir wieder solide Informationen \u00fcber die Geschichte von unserem Reiseleiter unter anderem, das die letzte und wohl auch schwerste Zerst\u00f6rung durch die Franzosen erfolgte um den Willen des Volkes zu brechen.<\/p>\n<p>N\u00e4chster Programmpunkt ist der Besuch einer buddhistischen Pagode namens \u201ePagode der himmlischen Frau\u201c. Die Pagode ist gleichzeitig das Wahrzeichen Hue und mit den malerischen G\u00e4rten, den vielen Bonsais und den sch\u00f6nen Teichen, durchaus sehenswert. Besonders zu erw\u00e4hnen ist da noch der M\u00f6nch der sich selbst verbrannte. Dieser fuhr am 10. Juni 1963 mit seinem Wagen von Hue in das Zentrum von Saigon und verbrannte sich dort aus Protest gegen die systematische religi\u00f6se Diskriminierung selbst. Dieses Fahrzeug wurde von Buddhisten wieder zur\u00fcck in die Pagode verbracht und kann nun dort besichtigt werden.<\/p>\n<p>Einen Teil des R\u00fcckwegs zum Hotel legen wir mit einem Drachenboot zur\u00fcck. Tja, dar\u00fcber kann man leider eigentlich fast nicht positives sagen, au\u00dfer das man sitzen kann. Dieses Drachenboot ist eine Verkaufsveranstaltung und nichts anderes. Da der Tag echt lang war und wir alle sehr geschlaucht sind, geht die Verk\u00e4uferin bis auf ein paar Getr\u00e4nke allerdings leer aus. Zum Abschlu\u00df pr\u00e4sentiert uns der Busfahrer noch sein highlight, siehe Video unten:<\/p>\n<p>Zur\u00fcck im Hotel sind wir zu Faul um noch gro\u00df etwas zu unternehmen, wir Essen in sch\u00f6nem Ambiente im Innenhof des Hotels und gehen fr\u00fch ins Bett, morgen geht es n\u00e4mlich richtig zeitig ab zum Flughafen.<\/p>\n<h4>Die Bilder von Tag 5:<\/h4>\n<p>[lg_folder folder=&#8220;Vietnam-Tag-5&#8243; count=&#8220;3&#8243;]<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">httpvh:\/\/www.youtube.com\/watch?v=TkR_qKEEvuQ<\/p>\n<h3>Tag 6:<\/h3>\n<p>Der 08.12.2012 ist richtig fies, wecken ist um 04:30 Uhr. Dank des Balkons im Hotel k\u00f6nnen wir das fr\u00fch morgendliche Treiben auf der Stra\u00dfe beobachten, es ist kaum Verkehr, es f\u00e4hrt aber ein Stra\u00dfenreiniger umher, welcher die Stra\u00dfen mit Wasser bespritzt, der Zweck hat sich uns nicht so ganz er\u00f6ffnet, da es zu wenig Wasser zum Sp\u00fclen der Stra\u00dfe war, aber vielleicht kann uns ja mal jemand per Kommentar aufkl\u00e4ren. Das Fr\u00fchst\u00fcck haben wir aufgrund der Uhrzeit kurz gehalten und dann gelich ausgechecked.<\/p>\n<p>Der Flug nach Saigon ging um 06:15 Uhr vom \u201eInternational Airport Phu Bai\u201c. Der Flughafen war wirklich lustig, unsere Flugtickets wurde mit einem Nadeldrucker beschriftet und der Babbage-Check klebte auf der langen, also eigentlich falschen, Seite des Tickets. Abflug war vom Gate eins von, man kann es fast erraten, eins ;-). Der Wartebereich des Gates sah aus wie ein besserer Busbahnhof mit rosa Schalensitzen und rund um den Wartebereich Verkaufsst\u00e4nde die ein wenig an Flohmarkt erinnerten. Das Gate hatte nat\u00fcrlich keinen Ausleger um ins Flugzeug zu gelangen, aber die 30m zum Flugzeug mussten mit dem Bus zur\u00fcck gelegt werden. Auch hier war der Flug wieder unspektakul\u00e4r, das Flugzeug Airbus A320 mit guter Ausstattung und sah auch wie die erste Inlandsmaschine innen fast neu aus. Die Schlafrate auf diesem Flug war aufgrund des fr\u00fchen Weckens deutlich gr\u00f6\u00dfer als auf dem ersten Flug ;-).<\/p>\n<p>Nach der Landung auf dem bisher modernsten Flughafen Saigon werden wir wieder zuverl\u00e4ssig von einem Reiseleiter erwartet. Saigon zeigt uns auch gleich mal was \u201ewarm\u201c bedeutet, gef\u00fchlt sind es feuchte 40\u00b0C und mein K\u00f6rper wirft gleich alles an um sich zu k\u00fchlen ;-). Diesmal ist alles Gep\u00e4ck dabei und wir k\u00f6nnen den bisher besten Bus auf unserer Tour besteigen und die Klimaanlage genie\u00dfen. Ich denke viele Leute die Klimaanlagen nicht gewohnt sind, k\u00f6nnen da durchaus Probleme mit Erk\u00e4ltungen bekommen wenn sie nicht aufpassen, die Busse sind wirklich gut klimatisiert.<\/p>\n<p>Erster Stop in Saigon ist ein Markt, \u00e4hnlich dem den wir, auf eigene Faust, in Hanoi gesehen haben. Dieser ist nur gr\u00f6\u00dfer, noch hektischer und enger. Der Beschreibung des Reiseleiters nach scheint es so eine Art lokaler Gro\u00dfmarkt gewesen zu sein. Auch hier ist man wieder v\u00f6llig Reiz \u00fcberflutet und es ist nicht so einfach dem Reiseleiter durch die Mengen an Menschen zu folgen. Er erkl\u00e4rt auch viele Dinge auf dem Markt, aber auch da ist zuh\u00f6ren schwierig, da man kaum eine M\u00f6glichkeit hat sich um Ihn zu versammeln. Auf dem ganzen Markt, auch in den engen G\u00e4ngen verkehren st\u00e4ndig Gep\u00e4cktr\u00e4ger, denen man Vorrang zu gew\u00e4hren hat.<\/p>\n<p>Nach dem Marktbesuch gab es Mittagessen, 8 G\u00e4nge, meiner Meinung nach das schlechteste bisher, trotzdem aber noch gut.<\/p>\n<p>Im Anschluss das Essen gibt es einen kurzen Fotostop am Vereinigungspalast, das lohnt sich aber definitiv nicht, es ist ein h\u00e4sslicher ungenutzter DDR Bau und folglich haben wir auch auf Fotos verzichtet.<\/p>\n<p>Weiter geht es zu einem zweiten Markt, dieser ist viel viel ruhiger und man kann sich auch mein ein wenig was anschauen. Besonderheit dieses Marktes ist die Mischung aus privaten und staatlichen Verk\u00e4ufern. Die Staatlichen Verk\u00e4ufer sind gesondert gekennzeichnet und tragen blaue Shirts. Das Warenangebot ist deutlich kleiner als das des ersten Markts, aber es ist deutlich weniger Stressig.<\/p>\n<p>Nun kommen die Klassiker in Saigon, der Notre Dam und das Postamt. Beides beeindruckt uns nicht sonderlich. Auffallend war allerdings, das in Saigon vor den gro\u00dfen Attraktionen extra Beamte\/Mitarbeiter abgestellt sind, welche den Touristen durch absperren der Stra\u00dfe helfen nicht \u00fcberfahren zu werden. Lustigerweise war es zu mindestens als wir dort eintrafen eigentlich \u00fcberhaupt nicht n\u00f6tig, da die Verkehrsdichte vergleichsweise Harmlos war.<\/p>\n<p>Nun ist f\u00fcr diesen Tag aber auch endlich Feierabend und wir d\u00fcrfen ins Hotel, die ganze Gruppe ist ein bisschen gepl\u00e4ttet. Das Hotel ist fast schon Eiskalt klimatisiert, die Zimmer sind klein, aber sch\u00f6n und modern eingerichtet. Auch diesmal haben wir uns nicht um den Gep\u00e4ckservice dr\u00fccken k\u00f6nnen (nicht das hier der Eindruck entsteht ich g\u00f6nne dem Personal das Trinkgeld nicht, ich Trage mein Gep\u00e4ck nur lieber selber, weil ich dann nicht warten muss und niemand mein Gep\u00e4ck tragen muss).<\/p>\n<p>Abends sind wir auf der Suche nach einer Gelegenheit etwas trinken zu gehen und sto\u00dfen dabei in Google Maps darauf, das es hier auch ein Ciao Caf\u00e9 gibt. Es scheint in Vietnam davon bisher zwei Filialen zu geben und wir haben sie beide gefunden :-). W\u00e4hrend ein paar k\u00fchlen Getr\u00e4nken beschlie\u00dfen wir heute nicht Essen zu gehen, sondern uns selbst aus einem Supermarkt zu versorgen, man muss ja auch mal die regionalen S\u00fc\u00dfigkeiten probieren. Nach kurzem Shoppen sind wir versorgt und ziehen uns zu einer Dusche, den S\u00fc\u00dfigkeiten und einer langen Nacht, morgen geht es erst um 08:00 Uhr los, ins Hotel zur\u00fcck.<\/p>\n<h4>Die Bilder von Tag 6:<\/h4>\n<p>[lg_folder folder=&#8220;Vietnam-Tag-6&#8243; count=&#8220;3&#8243;]<\/p>\n<h3>Tag 7:<\/h3>\n<p>Heute, am 09.12.2012, k\u00f6nnen wir ganz gem\u00fctlich um 06:00 Uhr aufstehen, was daheim schon fr\u00fch ist, wird hier zur M\u00f6glichkeit aus zu schlafen. Ich fand das Fr\u00fchst\u00fcck im Hotel nicht schlecht, auch wenn sich andere \u00fcber mangelnde Auswahl beklagt haben.<\/p>\n<p>Mit dem Bus geht es Richtung Mekong-Delta, wobei die Pinkelpause diesmal in einer privaten Pagode mit gro\u00dfen Statuen stattfindet. Im Mekong-Delta ist es richtig, richtig warm und wir stellen Rekorde im Transpirieren auf. Am Mekong besteigen wir ein Boot, welches uns auf eine der Inseln im Delta bringen soll. Diese Fahrt erfolgt \u00fcber recht enge Kan\u00e4le und wir k\u00f6nnen uns den Bewuchs des Deltas in ruhe anschauen. An der Anlegestelle muss das Boot aufgrund der Wasserrichtung gewendet werden, was bei den engen Kan\u00e4len eine echte Herausforderung ist. Dabei werden wir dann auch fast von den Wedeln der Wasserkokosnu\u00dfpalmen die hier \u00fcberall stehen erschlagen. Schaffen es dann aber doch noch bis zur Anlegestelle ohne das jemand schwer verletzt wird. Dort werden wir zu einer Imkerrei gef\u00fchrt, auf der wir Tee mit Honig probieren d\u00fcrfen. Als Snack werden dazu Erdn\u00fcsse und Kokosstreifen mit Zucker gereicht, insgesamt eine leckere Kombination und nicht so furchtbar s\u00fc\u00df wie wir erwartet hatten.<\/p>\n<p>Als Transfer zur n\u00e4chsten Station werden wir mit Ponnies ca. 800m weit \u00fcber die Insel gefahren, was (fast) allen ein wenig unbehaglich war, das die Tiere doch so einiges ziehen mussten und das ganze f\u00fcr die kurze Strecke total unn\u00f6tig ist, das St\u00fcck h\u00e4tte man auch locker laufen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Am Ankunftspunkt haben wir nochmals Tee getrunken und verschiedene Fr\u00fcchte probiert (die Inseln werden auch als Obstanbaugebiet genutzt). Wir bekamen Mangos, Drachenfr\u00fcchte, Jackfrucht und Ananas. Die Ananas wurde hier mit Chilisalz gereicht, was erstaunlich gut zu Ananas passt, die Kombination haben wir auch sp\u00e4ter im Hotel nochmal gesehen. Jackfr\u00fcchte haben wir auf der ganzen Reise schon etliche male gesehen, und auch in einem Hotel einen Jackfruitsnack in der Minibar gehabt, probiert hatten wir die aber noch nicht. Am besten beschreiben l\u00e4sst sich der Geschmack wohl mit \u201eHubba-Bubba Tuttifrutti\u201c, also eigentlich ganz lecker ;-).<\/p>\n<p>Um wieder zu unserem Boot zu kommen, werden wir auf kleine wackelige Ruderboote verladen, wobei uns der Reiseleiter zur Vorsicht ermahnt, das die B\u00f6tchen wohl recht leicht umkippen und man beim ein- und aussteigen sehr vorsichtig sein m\u00fcsse. Das ganze hat sich dann auch recht wackelig an gef\u00fchlt und wir sa\u00dfen alle total steif und angespannt in dem Boot. Ich hatte dann noch die ehre den Trinkgeld f\u00fcr die Ruderin w\u00e4hrend der Fahrt raus zu kramen, ganz langsam ;-). Die Ruderinnen haben sich immer wen sie sich begegnet sind Ihr Trinkgeld f\u00fcr die letzte fahrt gezeigt und umso mehr es war um so gl\u00fccklicher und stolzer waren sie. Ich hab dann f\u00fcr unser Boot 50.000 Dong Trinkgeld gegeben, was der h\u00f6chste Schein war den ich auf der Tour zwischen den Damen gesehen hatte.<\/p>\n<p>Mit dem gro\u00dfen Boot ging es dann weiter zu einem Familienbetrieb, welche S\u00fc\u00dfigkeiten herstellt. Bei der Ankunft d\u00fcrften wir zwei handtellergro\u00dfe Spinnen in gro\u00dfen Netzen und eine gut versteckte Agame bewundern. Die S\u00fc\u00dfigkeiten die dort hergestellt werden, d\u00fcrfte man probieren und nat\u00fcrlich auch kaufen. Es gab Kokosbonbons, die schon erw\u00e4hnten Erdn\u00fcsse und Kokosstreifen mit Zucker. Die Bonbons wurden in etlichen Geschmacksrichtungen angeboten, wobei ich mich f\u00fcr Jackfruit und meine Frau sich f\u00fcr Durian entschieden hat. Wir kannten die Durian vom h\u00f6ren und sagen bereits, sie wird auch Stinkfrucht genannt und soll doch sehr speziell sein. Meiner Frau hat es als Geschmack im Bonbon schon gereicht, wir hatten aber auch keine andere Gelegenheit dir Frucht zu probieren. Die Produktionskette wurde nat\u00fcrlich auch vorgef\u00fchrt, was den Aufenthalt durchaus interessant gemacht hat.<\/p>\n<p>Auf der R\u00fcckfahrt bekamen wir auf unserem Boot noch frische Kokosn\u00fcsse zu Trinken. Nach dem Genuss d\u00fcrften die N\u00fcsse (ohne Strohhalm nat\u00fcrlich, darauf wurde geachtet) einfach \u00fcber Board geworfen werden und kennzeichneten unser Fahrlinie, sah ganz lustig aus ;-).<\/p>\n<p>Mit dem Bus sind wir dann zum Essen gefahren. Die Chefin des Restaurants war ein m\u00fctterlicher Typ und hat darauf geachtet, das auch keiner Hunger muss, bzw. das auch alle brav eine Menge Getr\u00e4nke kaufen ;-). Das Essen an sich war nicht schlecht aber kam an den Norden nicht heran, wobei wir hier einen Klebreisball bekommen haben, der nicht nur faszinierend anzusehen, sondern auch echt lecker war. Dazu wird (wir haben sp\u00e4ter recherchiert) ein Klebpreisfladen mit einer bestimmten Technik frittiert, so das daraus eine hohle Kugel in der gr\u00f6\u00dfe eines Fu\u00dfballs wird. Am Tisch wird dieser dann mit einer Schere eingeschnitten und bildet eine Lotosbl\u00fcte.<\/p>\n<p>Per Bus ging es wieder zum Hotel, womit unsere Rundreise prinzipiell beendet ist. Der Reiseleiter teilt uns mit, das wir am n\u00e4chsten Morgen um 08:30 Uhr abgeholt und ins Resort gebracht werden. Wir haben uns dann noch mit zwei P\u00e4rchen verabredet und sind durch Saigon gelaufen. Dabei haben wir ein Kaufhaus besucht, was aufgrund des Sonntagabends und Weihnacht bis zum Anschlag gef\u00fcllt war. Hier wurden von allen noch ein paar Utensilien und Kleinkram besorgt. Meine Frau hat sich eine Packung frittierte Lotossamen gekauft, die es als Snack gibt.<\/p>\n<p>Zusammen haben wir den Abend dann noch in einem Caf\u00e9 verbracht, gequatscht und getrunken, in freudiger Erwartung unseres Badeurlaubs. Wir sind alle in der selben Stra\u00dfe in Resorts und k\u00f6nnen so absch\u00e4tzen das wir uns wohl nochmal sehen werden.<\/p>\n<h4>Die Bilder von Tag 7:<\/h4>\n<p>[lg_folder folder=&#8220;Vietnam-Tag-7&#8243; count=&#8220;3&#8243;]<\/p>\n<h3>Badeurlaub:<\/h3>\n<p>Diesen Teil werde ich nicht mehr nach Tagen aufteilen, sondern nur einen \u00dcberblick \u00fcber unser (wenigen) Aktivit\u00e4ten und besonderen Ereignisse geben.<br \/>\nAm 10.12.2012 startet um 08:30 Uhr der Transfer zum Resort nach Phan Thiet in der n\u00e4he von Mui Ne, einer Resortstrasse entlang eines Sandstrands. Nach den Informationen die wir hatten, sind es ca. 140km bis zum Resort und ca. 4 Stunden Fahrzeit. Der Busfahrer korrigiert dann aber gleich und meint das es ca. 6 Stunden dauert, er sollte recht behalten. Der Transfer zum Hotel erfolgt trotz der lediglich ca. 10 Personen mit einem gro\u00dfen Reisebus und ist entsprechend bequem, wir entdecken irgendwann die R\u00fcckbank f\u00fcr uns, auf der man m\u00e4chtig Platz hat. Das sch\u00f6ne an dem Transfer war, das man sich noch ein bisschen die Gegend anschauen konnte und wir unsere ersten Drachenfruchtplantagen gesehen haben. Auf einer Rastst\u00e4tte zwischendurch konnte man eine halbe Stunde entspannen, etwas trinken und Essen und so wurde der Trip dann zwar lang aber nicht unangenehm. In der Stra\u00dfe mit den ganzen Resorts wurden wir dann alle nach und nach abgeladen. Unser Resort (Blue Ocean Resort) macht von au\u00dfen gleich einen guten Eindruck und wir werden herzlich Willkommen. Unser Gep\u00e4ck wird zu unserem Bungalow gefahren und wir bekommen eine kurze freundliche Einf\u00fchrung. Wir packen endlich mal richtig aus, sortieren unsere Klamotten f\u00fcr den W\u00e4scheservice und richten uns ein. Die ersten zwei Tage sind wir noch etwas unruhig, da wir es inzwischen gew\u00f6hnt sind, st\u00e4ndig etwas zu tun zu haben ;-), das legt sich dann aber schnell. Wir beginnen uns ordentlich zu entspannen und tun dementsprechend wenig, meistens rumliegen, den Kite-Surfern zuschauen, etwas spielen, Essen und Schlafen. Das Resort ist super, tolle G\u00e4rten, die mit sehr viel Personal und wenn es sein muss mit der Nagelschere gepflegt werden. Ein sch\u00f6ner Pool, eine nette Strand-Bar und gutes Fr\u00fchst\u00fcck, was will man mehr?<br \/>\nDer R\u00fcckweg war dann leider nicht mehr mit dem gro\u00dfen Bus, sondern mit einem Mercedes Sprinter, dessen Klimaanlage dem wirklich hei\u00dfen Wetter nicht ganz so viel entgegen zu setzen hatte, insgesamt war es aber ertr\u00e4glich. Damit beginnt am 17.12.2012 um 11:00 Uhr unsere R\u00fcckkehr. Wir fahren 6 Stunden mit dem Sprinter vom Resort zum Flughafen Saigon, von wo wir einen 2 Stunden Inlandsflug nach Hanoi nehmen. Das Flugzeug ist zu unserem erstaunen der gleiche Typ wie der auf dem Hinflug, ein bisschen sch\u00e4big und eng. In Hanoi haben wir dann noch ordentlich Zeit bis unser Flug nach Frankfurt geht (ca. 3 Stunden) und wir vertreiben uns ein wenig die Zeit. Um kurz vor Zw\u00f6lf Ortszeit geht es dann in 12:45 Stunden zur\u00fcck nach Frankfurt, leider in der gleichen Maschine die wir schon auf dem Inlandsflug hatten. Von Frankfurt aus nochmal zwei Stunden in einem vollen ICE nach N\u00fcrnberg und dann Heim. Im ICE haben wir keinen Sitzplatz mehr bekommen, wir haben uns dann einfach in Bistro gestellt und waren gar nicht so ungl\u00fccklich dar\u00fcber einfach mal zwei Stunden stehen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<h4>Die Bilder vom Badeurlaub:<\/h4>\n<p>[lg_folder folder=&#8220;Badeurlaub&#8220; count=&#8220;3&#8243;]<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Hier noch der GPX Track unserer Tour.<br \/>\n[map maptype=satellite elevation=no gpx=&#8220;\/tracks\/vietnam_test1.gpx&#8220; style=&#8220;width:810px; height:400px; border:1px solid gray;&#8220;]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vietnam Rundreise \u201eMeiers Weltreisen Vietnam Classic\u201c und Badeurlaub Nach einigen hin und her haben wir uns entschlossen eine Reise in die \u201eSozialistische Republik Vietnam\u201c zu unternehmen. 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